EU-weite „Blindenschranke“

Am 19.07.2017 wurde vom EU-Parlament mit breiter Mehrheit die „Blindenschranke“ beschlossen.

Diese erlaubt es Menschen mit Sehbehinderung, für den Eigenbedarf Texte in ein barrierefreies Format zu übertragen. Ebenso können Blindenbibliotheken Braille-, Großdruck- oder Hörversionen von Büchern herstellen, ohne davor bei den entsprechenden Verlagen anfragen zu müssen. Zudem dürfen diese barrierefreien Sonderformate auch über das Internet verbreitet werden. Ob den Verlagen hierfür jedoch eine Ausgleichsvergütung zusteht, ist noch nicht beschlossen.
Weitere Informationen und den ursprünglichen Artikel zur Blindenschranke finden Sie hier.